I. Energiekosten (zweitgrößte Ausgabe; hauptsächlich Strom)
1. Stromtarifstandards
Es gibt einen Preisunterschied zwischen den Industriestromtarifen in Industrieparks und den Agrartarifen für einzelne ländliche Nutzer.
2. Konfiguration der Produktionslinie (Trocknung vs. keine Trocknung)
Nur Zerkleinern und Pelletieren (keine Trocknung): 70–90 kWh pro Tonne;
Komplette Produktionslinie mit Rotationstrockner: 110–160 kWh pro Tonne (der Trockner ist ein großer Energieverbraucher).
3. Alter und Effizienz der Ausrüstung
Ältere Brecher und Pelletmühlen leiden unter hohem Energieverbrauch und geringer Leistung; Der Stromverbrauch pro Produkteinheit ist 15–25 % höher als bei neuen, hocheffizienten Geräten.
II. Kosten für Geräteverschleiß und Abschreibung
1. Verschleißteile
Matrizen, Druckwalzen, Hammerblätter, Siebe und Schmiermittel stellen laufende Kosten dar; Holzbasierte Rohstoffe verursachen weniger Verschleiß, während Stroh den doppelten Verschleiß verursacht. Hohe Verunreinigungen in den Rohstoffen beschleunigen den Verschleiß.
2. Skaleneffekte in der Produktionslinie
Kleine 1-Tonnen-Linie: Hohe Abschreibung pro Einheit;
Mittelgroße, vollautomatische 3–5-Tonnen-Linie: Hoher Ausstoß verteilt die Abschreibungskosten;
Großanlagen (Jahresproduktion >10.000 Tonnen): Die Abschreibungskosten können um ca. weitere 30 % gesenkt werden.
3. Wartung und Reparatur der Ausrüstung
Mangelhafte Wartung und häufige Ausfälle führen zu Mehrkosten für Ersatzteile, reduzieren gleichzeitig die Tagesleistung und treiben die Stückkosten in die Höhe.
