Die Qualitätsstandards für Biomasse-Pelletbrennstoffe decken mehrere Aspekte ab, darunter physikalische, chemische und Verbrennungseigenschaften. Während es in China keinen einheitlichen nationalen Standard gibt, gibt es in Europa und den Vereinigten Staaten relevante Industriestandards und maßgebliche Zertifizierungsstandards. Die Einzelheiten lauten wie folgt:
1.Physikalische Indikatoren
Partikelgröße und -länge:Im Allgemeinen beträgt der Durchmesser 6–12 mm und die Länge 10–50 mm. EU-Normen erfordern einen Pelletdurchmesser von 6–8 mm, während die Norm ENplus A1 einen Durchmesser von 6–8 mm und eine Länge von 3,15–40 mm vorschreibt.
Dichte:Im Allgemeinen sollte es mehr als 350 kg/m³ betragen, dies variiert jedoch je nach Sorte. Biomassebrennstoff der Klasse 1 hat eine Dichte von mehr als 650 kg/m³, Klasse 2 mehr als 500 kg/m³ und Klasse 3 mehr als 350 kg/m³. Der ENplus A1-Standard verlangt eine Dichte von 1,12 kg/dm³ oder höher.
Feuchtigkeitsgehalt:Er sollte unter 15 % gehalten werden, je niedriger desto besser. Der Feuchtigkeitsgehalt von Biomassebrennstoff erster Güteklasse beträgt weniger als 8 %, Biomassebrennstoff zweiter Güteklasse weniger als 10 % und Biomassebrennstoff dritter Güteklasse weniger als 15 %. Einige europäische und amerikanische Normen empfehlen einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 10 % und 12 %.

2. Chemische Indikatoren
Aschegehalt:Der Aschegehalt sollte so niedrig wie möglich gehalten werden, im Allgemeinen unter 3 %. Je niedriger der Aschegehalt, desto höher ist der Heizwert der Pellets und desto leichter verbrennen sie. Die Norm ENplus A1 fordert einen Aschegehalt ≤ 0,7 %. Der US-PFI-Standard kategorisiert Pellets in drei Klassen: Biomassebrennstoff der Premiumklasse hat einen Aschegehalt ≤ 1 %, Biomassebrennstoff der Standardqualität hat einen Aschegehalt ≤ 3 % und Biomassebrennstoff der Utility-Qualität hat einen Aschegehalt ≤ 6 %.
Schwefelgehalt:Der Schwefelgehalt ist ein wichtiger Umweltindikator und sollte im Allgemeinen unter 0,05 % gehalten werden. Der US-amerikanische PFI-Standard verlangt einen Schwefelgehalt von ≤ 0,05 %.
Flüchtiger und fester Kohlenstoffgehalt:Der Gehalt an flüchtigen Bestandteilen muss im Allgemeinen zwischen 75 % und 85 % liegen. Biomassekraftstoff erster Güteklasse hat einen flüchtigen Anteil von weniger als 75 %, Biomassekraftstoff zweiter Güteklasse hat einen flüchtigen Anteil von weniger als 80 % und Biomassekraftstoff dritter Güteklasse hat einen flüchtigen Anteil von weniger als 85 %. Der Gehalt an festem Kohlenstoff liegt im Allgemeinen zwischen 15 % und 25 %, was für die Sicherstellung einer kontinuierlichen Erwärmung während der Verbrennung von entscheidender Bedeutung ist.
3. Verbrennungsleistungsindikatoren
Heizwert:Dies ist ein wichtiger Qualitätsindikator und sollte im Allgemeinen über 16 MJ/kg liegen. Je höher der Heizwert, desto höher die Verbrennungseffizienz. EU-Standards verlangen, dass der Heizwert von Biomassepellets nicht weniger als 4,6 kWh/kg (ca. 16,56 MJ/kg) betragen darf, während der ENplus A1-Standard einen Heizwert von 16,5 MJ/kg oder mehr erfordert.
Verbrennungseffizienz:Je höher die Verbrennungseffizienz, desto höher ist der Energienutzungsgrad. Die Verbrennungseffizienz muss im Allgemeinen einen bestimmten Wert nicht unterschreiten, der je nach Norm variiert.
Verbrennungsstabilität:Um die Sicherheit zu gewährleisten, muss der Verbrennungsprozess stabil bleiben, ohne Flammenabriss oder Verpuffung.
4.Andere Indikatoren
Mechanische Haltbarkeit:Der US-amerikanische PFI-Standard verlangt eine Bruchrate von ≤1 %, um den Transport und die Lagerung über große Entfernungen zu ermöglichen.
Nachhaltigkeit der Rohstoffe:Der ENplus A1-Standard verlangt, dass Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern oder landwirtschaftlichen Abfällen stammen und verbietet die Verwendung von Konservierungsmitteln oder chemischen Zusatzstoffen.